Beratung Wohnraumlüftungsanlagen
Der Mensch braucht ca. 25 bis 30 m³ Frischluft in der Stunde.
Lüftungssystem? Wofür, wenn die Fenster da sind?
Die Antwort liegt auf der Hand. Für eine hygienische Raumluftqualität sollte in Innräumen mindestens alle 2 Stunden ein kompletter Luftaustausch stattfinden.
Bei den Altbauten mit undichten Fenstern war das kein Problem. Durch undichte Fenster floss stets ein kaum fühlbarer Luftstrom und sorgte für den Luftaustausch.
Bei den Neubauten bzw. nach einer Sanierung ist durch Einbau von Wärmedämmung und Einsatz neuer modernerer Fenster der konventionelle Luftaustausch nicht mehr möglich. Wenn die Fenster zudem aus Energiespargründen selten geöffnet werden, ist automatisch für eine schlechte, sauerstoffarme Raumluft bis hin zu Feuchtigkeitsproblemen und Schimmelbildung gesorgt. Deshalb ist der Einsatz von Lüftungssystemen erforderlich. Die modernen Lüftungssysteme sorgen nicht nur für eine kontrollierte Wohnraumlüftung sondern auch dafür, dass aus der angesaugten Abluft die Wärmeenergie entzogen und in das Haus zurückgeführt wird.
Bei den modernen Komfortlüftungen wird strikt jene Luftmenge, die kontinuierlich in Wohn- und Schlafräumen eingebracht wird, auch aus den Nassräumen wie Küche, Bad und WC als abgenutzte Luft abgesaugt.

Funktionsschema einer Lüftungsanlage
Vorteile der kontrollierten Wohnraumlüftung:
- Anhaltende Frischluft in allen Räumen
- Regulierung der Luftfeuchtigkeit
- Gefilterte Frischluft ohne Pollen, ohne Staub
- Keine Bauschäden durch unregelmäßiges Lüften
- Keine Geruchsbelästigung von Außen(die Zuluft wird durch Aktivkohle- oder Ionisation gefiltert)
- Keine Lärmbelästigung
- Keine kalte Zugluft von Außen
- Reduktion der Energieverluste, die durch Fensterlüftung entstehen= 400 Liter Heizöl
- Umweltschutz, 1100 kg weniger CO2 – Ausstoß/Jahr bei fossilen Brennstoffen